Wertschätzung durch Sichtbarkeit

Aktuelle Studie zum Verhältnis Büroangestellte vs. Reinigungskräfte

„Reinigungsunternehmen sorgen Tag für Tag überall in Deutschland und Europa für Hygiene und Sauberkeit, zum Beispiel in Bereichen mit hohem Publikumsverkehr wie Büros, Krankenhäusern, Flughäfen und Bahnhöfen. Wir glauben, dass die Menschen die Arbeit der Reinigungskräfte besser verstehen und wertschätzen, wenn sie das Personal bei der Arbeit sehen – und so erkennen, dass die Sauberkeit mit Aufwand verbunden ist. Wir haben über viele Jahre daran gearbeitet, dass die Gesellschaft den Wert der Reinigungstätigkeiten erkennt. Es ist eine Genugtuung, dass die Studie ein so hohes Maß an Achtung und Wertschätzung zeigt“, sagt Andreas Lill, Geschäftsführer EFCI.

Vielen Dank für die Leistung

Keine Dankbarkeit, kein Respekt und kein Verständnis für die Reinigungskräfte – Gebäudedienstleister beklagen häufig die mangelnde Wertschätzung für ihre Arbeit. Hier setzt die aktuelle Umfrage ein positives Zeichen: 80% der Befragten begegnen den Reinigungskräfte am Arbeitsplatz mit Respekt, 75,2% zeigen diese Wertschätzung im direkten Kontakt. Und die Mehrzahl weiß um die Bedeutung einer sauberen Arbeitsumgebung. Zwei Drittel (60,3%) glauben, dass die Arbeit des Reinigungspersonals sich positiv auf das Unternehmensimage auswirkt, ein Drittel (32,5%) ist der Meinung, dass sie die Profitabilität steigert.

Auf den ersten Blick scheint es unspektakulär, wenn das Reinigungspersonal nicht mehr nachts, sondern tagsüber arbeitet. Tatsächlich aber verändert diese Umstellung das Verhältnis von Reinigungskräften und Büroangestellten enorm. Um herauszufinden, worauf die Büroangestellten im direkten Kontakt mit dem Reinigungspersonal Wert legen, haben SCA und die globale Hygienemarke Tork eine Umfrage unter Büroangestellten in Deutschland durchgeführt. Die Studie zeigt, wie die Angestellten die Arbeit der Servicekräfte sehen, wo eine Begegnung irritierend ist, welche Tätigkeiten stören und welche Eigenschaften eine gute Reinigungskraft mitbringen sollte. 

Ergebnisse der aktuellen Umfrage

  • 83,1% begrüßen die Servicekraft mit einem freundlichen „Hallo“.
  • 52,2% unterhalten sich mit der Servicekraft.
  • 46,5% kennt den Namen seines Gegenübers.
  • 35,9% wünschen eine kollegiale Ebene.
  • 31,4% favorisieren ein neutrales Verhltnis.
  • für 14,6% ist dagegen der eigene Schreibtisch persönliche Tabuzone.
  • 11,2% stört die Anwesenheit im Waschraum.
  • Für 47% ist das Nachfüllen von Verbrauchsmaterial vollkommen in Ordnung.
  • 36,3% stört das Reinigen der Waschräume nicht.
  • Am störensten finden Büroangestellte das Reinigen des eigenen Arbeitsplatzes (44,1%) und Staubsaugen (41,5%).

Was zeichnet eine gute Reinigungskraft aus?

Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften einer Reinigungskraft gaben 40,6% Geschwindigkeit und Effizienz an. „Sorgfältig und akkurat“ brachte es mit 24,9% auf den zweiten Platz. Jedem Zehnten sind darüber hinaus die Hilfsbereitschaft (11,6%) sowie die Freundlichkeit und eine unkomplizierte Gesprächsbasis (10,8%) wichtig.

Von Katrin Ferge, TORK

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