Handhygiene

Neue Studie auf der Interclean vorgestellt

Auf der diesjährigen Interclean in Amsterdam war die Thematik der bestmöglichen Hygiene und somit die Risikoverminderung von Virusübertragungen in Waschräumen ein heiß diskutiertes Thema. Die führenden Mikrobiologen Keith Redway und Dr. Patrick Kimmitt der Universität Westminster forschten im Gebiet der Virenübertragung und untersuchten hierbei drei verschiedene Handtrocknungsmethoden: Papierhandtücher, Jet-Lufttrockner und Heißlufttrockner. Die umfangreichen Forschungsergebnisse stellte Redway auf der Interclean in einem Gespräch, mit dem Titel „Waschraumhygiene: Die Verbreitung von Viren durch verschiedene Methoden des Händetrocknens“, vor. Die neuen Studien zeigten, dass Papierhandtücher die Verbreitung von Viren und Bakterien und somit die Gefahr der Ansteckung und Erkrankung entscheidend minimieren. Dabei geben Einweghandtücher deutlich weniger Mikroorganismen in die Umwelt ab und besitzen einen kleineren Radius der Virusübertragung. In Waschräumen mit Jet-Lufttrocknern konnte gemessen werden, dass diese mehr Viruspartikel verbreiten und sie dabei in verschiedene Raumhöhen ausstoßen. Bei der Untersuchung der Raumhöhen und durchschnittlichen Entfernungen, von bis zu 3 Metern, zu den Jet-Lufttrockner zeigte sich, dass diese 60 mal so viele Virenkulturen wie ein Heißlufttrockner und 1300 mal so viele Virenkulturen wie Papierhandtücher produzieren.

Zur Webseite der ETS und Studie ansehen: http://europeantissue.com/hygiene-de/studien/studie-uber-die-mogliche-kontamination-der-umwelt-2014/?lang=de

Original-Studie (englisch): http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jam.13014/full

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