Glänzende Leistung

Gebäudereiniger-Handwerk kürt Bundessieger 2018

 

Das Gebäudereiniger-Handwerk prämierte im Rahmen des Bundesleistungswettbewerbs den diesjährigen Bundessieger seines Handwerks. Christoph Rakowski aus Nordrhein-Westfalen überzeugte am 15. November 2018 im Kongresszentrum „Metall-Labor Dr. Adolf Beck“ im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen in drei verschiedenen Disziplinen. Der 22–jährige zeigte überaus herausragende Kenntnisse und ist nun bundesweit der jahrgangsbeste Geselle im Gebäudereiniger-Handwerk. Der Chemiepark in Bitterfeld bot als einer von Deutschlands größten Chemiestandorten eine beeindruckende Umgebung für den diesjährigen Leistungswettbewerb. Auf einer Fläche von 1.200 Hektar sind mehr als 300 Unternehmen mit 11.000 Beschäftigten tätig. Den zweiten Platz belegte Anja Szartowicz aus Berlin und Aaron Blank aus Bayern den dritten Platz.

Die Gesellen mussten sich im Laufe des Tages unterschiedlichen Herausforderungen stellen. So galt es die Sicherheitsfliesen eines alten Küchenbereiches mit der richtigen Maschine zu bearbeiten und die richtige Chemie auszuwählen. Im nächsten Prüfungsbereich hatte die Jury ein hoch empfindliches Stabparkett eines Seminarraumes gewählt.

 

Besonders nachhaltig wurde es dann an einem Glasfahrstuhl. Hier zeigten die Prüflinge aus 10 verschiedenen Bundesländern, wie entmineralisiertes Wasser stark verschmutztes Glas zum Glänzen bringt und das ganz ohne Einsatz von Chemie.

Der Wettbewerb, der seit den 60er Jahren in attraktiven Objekten in ganz Deutschland durchgeführt wird, zeigte erneut einer breiten Öffentlichkeit die Bandbreite und Vielfältigkeit, vor allem aber auch die handwerkliche Fertigkeit der hervorragend ausgebildeten Gesellinnen und Gesellen. Der Chemiepark in Bitterfeld-Wolfen stellte mit seiner beeindruckenden Historie und seiner heutigen Bedeutung eine ganz besondere Prüfungsatmosphäre dar. Vor 125 Jahren wurde hier die Chemieindustrie begründet. AEG aus Berlin und die Chemische Fabrik Grießheim aus Frankfurt bauten jeweils eine Elektrolyse und die AGFA, ebenfalls aus Berlin, errichtete eine Farbenfabrik in Wolfen.

Zu einem Leuchtturm der Leichtmetallindustrie wurde der Standort Bitterfeld durch die Elektrochemie.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Jury und die zahlreichen Gäste erlebten einen tollen Wettbewerb, den die ausrichtende Innung Sachsen-Anhalt Süd hervorragend organisierte. Roland Böhm, Mitglied des Bundesvorstandes, lobte in seiner Rede anlässlich der Siegerehrung die hohe Leidenschaft, die alle Beteiligten auch vom Chemiepark Bitterfeld-Wolfen in die Vorbereitungen steckten.

Die Teilnehmer des Bundesleistungswettbewerbs sind die jeweils besten Gesellen ihres Bundeslandes. Wie in jedem Jahr konnten sich die drei Erstplatzierten nicht nur über Glückwünsche und Urkunde, sondern auch über eine Siegerprämie aus dem Carl-Gegenbauer-Preis, gefördert durch die Unternehmensgruppe Gegenbauer, freuen, den der namensgebende Stifter in seinem Testament begründete. Aus den Händen von Roland Böhm erhielt der Sieger im Beisein des Oberbürgermeisters von Bitterfeld–Wolfen, Armin Schenk und des Kammerpräsidenten, Thomas Keindorf, den 1. Preis in Höhe von 2.500 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten eine Prämie in Höhe von 1.500 bzw. 500 Euro.

 

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Telefax: 089/14303956
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